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Massive Verkehrsbelastung

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Zum Artikel „Bürger wollen niedrigere Neubauten“ vom 15. Februar:

Sie berichteten über ein von der CDU organisiertem Gespräch mit den Anwohnern der Otto-Bauder-Anlage in Seckenheim. Es wurde über den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes zur Bebauung der Otto-Bauder-Anlage mit Wohnungen diskutiert. Was vielleicht bei diesem Treffen zu kurz kam, möchte ich hier verdeutlichen.

In dem Siegerentwurf zur Bebauung der Otto-Bauder-Anlage sind wesentliche Anforderungen, die in der Auslobung des Architektenwettbewerbs festgehalten waren, nicht umgesetzt. Es war vorgegeben, dass die Zufahrt in die neue Wohnanlage, hauptsächlich über die Randerschließungsstraße (Neuostheimer Straße) erfolgen soll. Diese Zufahrt ist zwar vorgesehen, endet aber schon nach wenigen Metern und führt nicht durch die ganze Anlage.

Der Siegerentwurf sieht nun aber vor, den Verkehr hauptsächlich über die Zähringer-, Herrenalber- und Rastatter Straße immer in die schmale Wildbader Straße zu führen. Ferner sind die Zufahrten in die Tiefgaragen zweier mächtiger Wohnblöcke auch von der Wildbader Straße aus geplant. Das führt in der Folge zu einer massiven Verkehrsbelastung der aller Anliegerstraßen, vor allem aber der Wildbader Straße.

Während in den Quadraten versucht wird, den Autoverkehr zu reduzieren, würde in Seckenheim genau das Gegenteil gemacht werden. Der Verkehr würde fast komplett in den Ort hinein geleitet werden. Die Anwohner fordern deshalb, die geplante Zufahrt von der Randerschließungsstraße konsequent durch die ganze Wohnanlage zu führen. Gleichzeitig müssen die Zufahrten zu den Tiefgaragen in die Anlage verlegt werden.

Von Anwohnern hingewiesen

Ein weiterer gravierender Mangel ist die Höhe der geplanten Wohnblöcke. Während die umliegenden Häuser ganz überwiegend eingeschossig sind, sieht die Planung drei- bis viergeschossige Gebäude vor (was mit Dachausbau vier bis fünf Geschosse sind). Diese Fehlplanung ist allerdings nicht den Architekten vorzuwerfen, denn in der Architektenauslobung stand, dass die Umgebung der Anlage zwei- bis viergeschossig bebaut sei.

Auf diesen Kardinalfehler der Auslobung wurde die Verwaltung von Anwohnern mehrfach hingewiesen, auch schriftlich. Die Anwohner erwarten dringend eine Planungsänderung für die Bebauung der Otto-Bauder-Anlage hinsichtlich des Verkehrskonzeptes sowie eine Reduzierung der Gebäudehöhe.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3v8aTWB

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