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Maß halten hilft

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Zum Debattenbeitrag „Werden wir zu Sklaven des Internets, Herr Jäncke?“ vom 3. Juli:

Süchtig nach dem Internet werden wir nur, wenn wir uns den Verführungskünsten des Internets unkontrolliert ausliefern. Die Debatten im „MM“ sind immer wieder interessant, dieses Mal informiert uns ein Neuropsychologe über die negativen Folgen der Reizüberflutung, andere, zum Beispiel Ökonomen, schwärmen von den Möglichkeiten, die uns das Internet bietet.

Es ist wie in den Talkshows, objektiv betrachtet leistet fast jeder einen gelungenen Beitrag aus seiner Sichtweise. Wenn wir uns nur die Werbung betrachten, der Frequenzwechsel zwischen Litfaßsäule und Bildschirmen, Trailer von Filmen heute mit den beschaulichen Informationen der früheren Fernsehansage vergleichen, wie uns in Windeseile weltweite Neuigkeiten erreichen, deren Kunde sich früher tagelang dahinzog, merken wir, dass die Informationsgeschwindigkeit sich vervielfacht hat. Und wir haben uns mit verändern lassen, der in sich ruhende Mensch ist die Ausnahme, getriebene, rastlose finden wir häufig.

Wir passen uns an, die Leute der heutigen Zeit sind innerlich und äußerlich nicht mehr mit den Zeitgenossen früherer Epochen zu vergleichen. So konnte Karl Marx die theoretischen Folgen des Kapitalismus vorhersehen, nicht aber die egozentrischen Veränderungen im Menschen, die das System heute noch hochleben lassen. Maß halten hat sich schon immer bewährt, negative Folgen des Fortschritts abzufedern.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3e3MiZN

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