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Straßenverkehr Mannheim und der Verkehr

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Nicht erst seit der Sperrung des Fahrlachtunnels läuft es im Mannheimer Straßenverkehr unrund. Über Parkplätze aber auch die Verkehrsplanung im Allgemeinen erreichen uns viele Leserbriefe. © Christoph Blüthner

Zum Thema Verkehrsplanung:

Immer weniger Parkplätze in der Innenstadt und der Schwetzinger Vorstadt, horrende Gebühren in den Parkzonen und -häusern. Also fahren wir zum Lebensmitteleinkauf auf die „grüne Wiese“. Alles andere wird online gekauft. So kriegt man den Einzelhandel kaputt.

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Von
Michaela Jöckel
Ort
Mannheim
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Wenn ich mir die Leserbriefe zum Thema „Verkehrsplanung Mannheim“ anschaue, so fällt mir auf, dass viele Leser der Meinung sind, die Zukunft der Verkehrsplanung geht zurück in die 50er Jahre, als man davon träumte, die autogerechte Stadt realisieren zu können. Klimaschutz – ja! und „grün” wählen, solange man mit dem SUV in die Mannheimer Innenstadt fahren kann.

Es gehört mittlerweile zum guten Ton, dass bei Veränderungen der Einzelhandel und die Gastronomie über zukünftig zu erwartende Umsatzeinbußen jammert. Man erinnere sich beim Umbau der Planken an den vorausgesagten Untergang des Einzelhandels und der Gastronomie. Wie viele stellten bei der Stadtverwaltung Antrag zu Beihilfen für Umsatzeinbußen? Die Umgestaltung von Flächen des ruhenden Verkehrs in sattes Grün oder zu Sitzplätzen für die Gastronomie („Umsatzzuwachs“) erhöht die Verweildauer der Besucher der Innenstadt. Da lohnt es sich, in die Welt zu schauen, was Städte wie Singapur, Buenos Aires, Lisboa, Sydney, New York und Paris in Bezug ihrer Innenstädte machen. In London wird sogar eine City Maut erhoben. Man stelle sich vor, dass würde in Mannheim jemand fordern. Der Heilige Krieg würde ausbrechen und der Untergang des Abendlandes stünde bevor.

Stadtbahnen überfüllt

Auch Metz in Frankreich zeigt, wie die Innenstadt gestaltet werden kann. Hier ein Hinweis an die Stadtverwaltung, dort kann man sich „versenkbare Poller” beim Ein- und Ausfahren des Stadtbusses ansehen. Voraussetzung ist natürlich, dass der ÖPNV, in unserem Fall die „rnv”, das zusätzliche fahrende Material zur Verfügung stellen könnte.

Schon heute sind die Stadtbahnen der Linie 5 von/nach Weinheim und Heidelberg nicht nur im Berufsverkehr, bei Schulschluss überfüllt, sondern auch unter Tag oder an Samstagen – keine Spur von angenehmen Fahren mit der Stadtbahn. Das Denken zu diesem Thema ist das einer Provinzregion, nicht das einer Metropolregion.

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Von
Günter Ruhm
Ort
Mannheim
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Die Kette an Pleiten, Pech und Pannen in der Mannheimer Stadtverwaltung reißt nicht ab. Anscheinend völlig überraschend für die städtischen Angestellten im grün regierten zuständigen Amt ist der Fahrlachtunnel aufgrund größter Risiken für die Autofahrer beim Durchfahren sofort zu schließen, möglicherweise auf Jahre hinaus. Wahrscheinlich muss keiner der damit Befassten den Tunnel als Arbeitsweg benutzen.

Nach dem Motto der Grünen „Man muss den Autofahrern die Straße unter dem Hintern wegziehen“ wird offensichtlich versucht, nach den Ferien ein möglichst großes Verkehrschaos anzurichten. Vielleicht könnte der OB sich, anstatt zur UN nach New York zu fliegen, mehr den Problemen seiner Bürger annehmen.

 

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Von
Rudolf Götz
Ort
Mannheim
Datum

Es ist schön zu sehen, dass Herr Eisenhauer jetzt das in Mannheim stattfindende Verkehrschaos aus seinem Büro beobachten kann. Vielleicht hilft es ja, ein gewisses Mitleid mit den Betroffenen zu erwecken, und den Willen zu stärken, Abhilfe zu schaffen. Aber ich gönne unserer Verwaltung jegliche Verbesserung der Arbeitsumgebung. Vielleicht hilft das ja auch, zukünftig besser zu kommunizieren, schneller zu entscheiden und bürgerfreundlicher zu werden. Die Voraussetzungen sollten ja jetzt vorhanden sein.

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Von
Michael Lange
Ort
Mannheim
Datum

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