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Luca- statt Corona-App

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Zum Artikel „Luca-App verhindert bislang kaum Infektionen“ vom 10. Juli:

Im oben genannten Artikel wird dargestellt, dass die Kontaktnachverfolgung über die Luca-App zwar mit 3,7 Millionen Euro vom Land finanziert wird, aber für die Gesundheitsämter eher Mehraufwand bringt und bislang kaum Infektionen verhindern konnte. Nachdem ich mich in den letzten Wochen vollgeimpft wieder in die Gastronomie getraut habe, ist mir aufgefallen, dass alle Betriebe ausschließlich mit der Luca-App arbeiten, aber nicht mit der Corona-App, die besser datengeschützt ist und ebenfalls über eine Funktion zum Einloggen per QR-Code verfügt (und das Land keinen Cent kosten würde). Lediglich in einem Museum stand neben der Luca- auch für die Corona-App ein QR-Code zum Check-in bereit.

Die Corona-App wurde mit Steuergeldern entwickelt und wird kostenlos bereitgestellt, aber nicht genutzt. Warum weichen die Gastronomen hier aus? Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass niemand hinschaut, ob man sich tatsächlich eingeloggt hat, wenn das Smartphone an den QR-Code gehalten wird. Da sehe ich echten Bedarf für die Ordnungsbehörden, zumindest stichprobenartig die ordnungsgemäße Registrierung zu überprüfen und gegebenenfalls Verstöße entsprechend medienwirksam zu ahnden.

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Veröffentlicht
Von
Daniel Kraft
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