Lösung für drängendes Problem

Von 
Leserbrief-Schreiber: Josef Edelmann, Hirschberg
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Zum Artikel „Brückenschlag zieht sich hin“ vom 15. Januar:

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Ja, der Titel dieses Artikels beschreibt ebenso aussagekräftig die Sachlage wie der Stadtplan-Ausschnitt der Radquerung über den Neckar. Es wird gezeigt, wie einfach linkes Neckarufer – Neuenheimer Feld – mit dem rechten Ufer – der Bahnstadt – für Fußgänger, Behinderte, Mütter mit Kinderwagen und Radfahrer aller Art verbunden werden können. Nur: 30 Millionen Euro – das ist ein Menge Geld.

Lassen Sie uns nachdenken! Wir fahren über diese Brücke vergleichsweise oft auf unseren Fahrradausflügen nach Süden von Weinheim herkommend. Worin liegt heute das Problem bei dieser Neckarüberquerung? Die Geh- und Radwegbrücke am alten Wehr wurde erst vor wenigen Jahren einschließlich Beläge umfassend renoviert. Es sind die Treppen an beiden Enden. Wären hier bequeme Zuwege statt der Treppen wäre dieser Stolperstein gelöst. Aber auf beiden Seiten ist an dieser Stelle nicht genügend Platz hierfür.

Wenig Planung nötig

Die Lösung sehen wir in jedem Bahnhof: Wir haben Treppen zu den Bahnsteig-Übergängen oder -Unterführungen und haben daneben zusätzlich großbemessene Aufzüge. Die Letzteren benötigen nicht viel Platz und was in Bahnhöfen im Freien funktioniert, sollte auch am alten Wehr im Freien funktionieren. Was kostet das? Wir sparen uns die Genehmigungsplanung für eine neue Brücke über den Neckar in Höhe von 1,5 Millionen Euro und nehmen diesen Betrag für die Aufzüge. Hierfür ist nur wenig Planung nötig, wenn man die Deutsche Bundesbahn beauftragt, diese zu planen und zu liefern. Die Bahn-Ingenieure bauen sicherlich einige 100 solcher Aufzüge im Jahr. Alle Betroffenen müssten nicht Jahre warten, bis eine zusätzliche Brücke genehmigt und gebaut wäre. Wir haben die Lösung für dieses drängende Problem jetzt. Von Josef Edelmann, Hirschberg

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Info: Originalartikel unter http://bit.ly/3nYRO1O 

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Veröffentlicht
Von
Michaela Roßner
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