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Lob für Hopps zugewandte Haltung

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Zum Artikel „Beschwerden über Lärm“ vom 25. Februar:

Wie der Presse in den vergangenen Jahren zu entnehmen war, hat der sozial engagierte Stifter und Unternehmer Dietmar Hopp in der Metropolregion Rhein-Neckar 19 generationenübergreifende Bewegungsanlagen gestiftet.

Die Idee, alle Generationen auf solchen Anlagen zusammen zu führen, ist sozialpolitisch genau die richtige Antwort auf demografische Veränderungen in unserer Gesellschaft. Dafür auch noch 45 Millionen Euro zu stiften, zeigt einmal mehr die Großartigkeit und die den Menschen zugewandte Haltung von Dietmar Hopp, dem wir in der Metropolregion Rhein-Neckar an vielen Stellen nur „Danke“ zurufen können.

Nur „Bühne“ für Ärgernisse

Wie kann es vor diesem Hintergrund zu solch negativen Schlagzeiten wie „immer wieder Ärger um die Alla-Hopp-Anlagen kommen“? Nach aufmerksamer Lektüre der Reportage geht es im Ergebnis um zwei Gruppen unserer Bevölkerung, die „Ärger“ verspüren oder verursachen: Einige Anlieger, die sich im Wesentlichen durch zweckentfremdende nächtliche Besucher zurecht gestört fühlen auf der einen und Vandalismus Treibende auf der anderen Seite. Beide in der Tat vorhandene Ärgernisse in unserem Zusammenleben haften jedoch nicht speziell den „Alla-Hopp-Anlagen“ an, sondern sind leider Probleme, die wir in unseren Städten an vielen anderen Stellen kennen.

Oder anders herum gesagt: Die „Alla-Hopp-Anlagen“ sind nicht die Ursache, sondern allenfalls eine weitere „Bühne“ für solche Ärgernisse.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2H1oIy8

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