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Kunst Leichtfertig gutgläubig

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Zum Thema Documenta:

Schon lange vor der Eröffnung der documenta wurde intensiv vor der antisemitischen Grundhaltung des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi gewarnt und somit muss allen klar gewesen sein, dass es auf der diesjährigen documenta mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit antisemitische Ausfälle geben würde. Einer Claudia Roth, einer Sabine Schormann (documenta Generaldirektorin), einem Christian Gesell (Kassler Oberbürgermeister). Sich über diese begründeten Warnungen hinwegzusetzen und den Schaden eintreten zu lassen, dafür will offensichtlich keiner Verantwortung übernehmen.

Stattdessen drücken sich die oben genannten weg und/oder rechtfertigen ihr Verhalten mit angeblich nicht eingehaltenen Zusagen. Doch auch wer angeblich leichtfertig gutgläubig ist, hat meines Erachtens in Spitzenämtern nichts verloren und sollte seinen Hut nehmen.

Und wenn Ade Darmawan, Mitglied des Kuratorenkollektivs ruangrupa, sich damit entschuldigt, dass durch das umstrittene Großbanner „People’s Justice“ eine in Europa inakzeptable Darstellung in einen indonesischen Kontext vor 20 Jahren eingepasst worden sei, setzt er dem ganzen noch die Krone auf. Denn seiner Meinung nach, sei diese Darstellung nur in Europa inakzeptabel, anderswo könne man sie durchaus vorzeigen.

 

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Hans Guggenheim
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Alexander Müller
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