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Lange genug gewartet

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Zum Artikel „Man riskiert das soziale Gefüge“ vom 7. Juli:

Am 1. Juli 2029 gibt es in Wallstadt einen großen Tag zu feiern. Die Eingemeindung zu Mannheim jährt sich zum hundertsten Mal. Im Allgemeinen verbindet man eine Eingemeindung damit, dass die größere Gemeinschaft Projekte zu stemmen vermag, die ansonsten undurchführbar wären. Der Nachteil des Ganzen ist, dass andere Mitglieder der Gemeinschaft auch mal Vorrang haben und man warten muss, bis man an der Reihe ist.

Aber sind fast hundert Jahre nicht lange genug gewartet? Wäre es nicht eine großartige Gelegenheit für den Oberbürgermeister Peter Kurz, die Festrede zum Jahrestag im neuen Kulturzentrum zu halten und den überbordenden Dank aller Wallstädter in Empfang zu nehmen? Auf jeden Fall viel besser als in der abrissreifen DJK-Halle in der Oswaldstraße, so sie überhaupt noch existiert, bei einer Trauerfeier (anders kann man das ja gar nicht nennen) mit allen Facetten der Unmutsäußerung konfrontiert zu werden.

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Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz verloren, dass die Verantwortlichen sich auf die Tragweite der kommenden Entscheidungen besinnen und sich gerade noch rechtzeitig alles zum Guten wendet.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3zdMrlC

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