AdUnit Billboard

Kreative Idee besser als Absagen

Lesedauer

Zum Artikel „Weihnachtsmärkte in der Corona-Warteschleife“ vom 28. September:

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Leserbrief Oliver Dosdall

Ich kann die Diskussion, ob Weihnachtsmärkte in der Metropolregion in diesem Jahr stattfinden werden oder nicht, überhaupt nicht nachvollziehen. Sicherlich sind Hospitalisierungsinzidenz und Auslastung der Intensivbetten entscheidende Indikatoren bei der Bewertung der Infektionslage. Und doch sollte nicht vergessen werden, dass inzwischen fast 54 Millionen Bundesbürger vollgeimpft sind und Hygienemaßnahmen weiterhin gelten.

Wochenmärkte finden seit Beginn der Pandemie mit der Einschränkung statt, dass eine Maskenpflicht besteht, da Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Trinkt man seinen Kaffee abseits eines Standes, darf man die Maske absetzen. Warum sollte das auf einem Weihnachtsmarkt mit einem anderen Getränk (Glühwein) nicht möglich sein? Notfalls können die Verantwortlichen auch eine Entzerrung der Stände in Erwägung ziehen, indem man diese zum Beispiel in Mannheim nicht komplett um den Wasserturm aufbaut, sondern über die Planken verteilt. Welches Infektionsrisiko besteht hier noch bei Anwendung der beschriebenen Maskenpflicht, zumal an der frischen Luft? Kontaktnachverfolgungen wären hierbei ebenfalls unnötig.

Denn es stimmt: Wir werden mit Corona leben müssen. Daher halte ich kreative Ideen für sinnvoller als vorschnelle Absagen.

Versandform
Von
Oliver Dosdall
Ort
Mannheim
Datum

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3oEDlMJ

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1