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Kontrollen fehlen

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Zum Leserbrief „Riskant“ vom 8. Juni:

Herr Merkel beanstandet zu Recht, dass immer mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen ohne Mund- beziehungsweise Nasenschutz einsteigen. In den aktuellen Beförderungsbestimmungen heißt es unter anderem: Mit Beschluss vom 18. März 2022 gilt das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes, welches besagt, dass es in Bussen und Bahnen Pflicht ist, eine FFP2-Maske oder ähnliche zu tragen. Gleichzeitig vermisst man aber, dass seit Monaten keine Kontrollen mehr durchgeführt werden, sowie auch die Durchsagen in Bussen und Bahnen ausgeschaltet wurden. Gleichzeitig lese ich: Damit Sie mobil bleiben und mit gutem Gefühl unterwegs sind!

Mit gutem Gefühl kann man aber nicht mehr unterwegs sein, wenn man sieht, wie viele Menschen ihre Freiheit nicht nur in ihren Wohnzimmern ausleben, sondern sie in den ÖPNV übertragen. Man trägt keine Masken und gefährdet damit sich und andere Personen, man legt die Füße hoch auf den gegenüberliegenden Sitz, den Rucksack beziehungsweise die Tüte kann man nicht auf den Schoß nehmen, die bekommen auch einen Sitzplatz, und wenn es recht voll ist in den Bahnen, darf man dann noch kämpfen, um auszusteigen, weil manches Fahrrad oder eben auch Kinderwagen nicht da steht, wo es soll. Meine Bitte wäre: 1. zumindest die Durchsagen wieder einschalten und ab und zu wieder Kontrollen durchführen, 2. dass die Menschen, die für die Sicherheit der Fahrgäste in Bahnen verantwortlich sind, eine Woche lang zu allen normalen und Stoßzeiten durch die Bahnen laufen und sich die Freiheit der Fahrgäste mal anschauen.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3nFoYpL

 

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