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Kniefälle unter dem Regenbogen

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Zum Artikel „Kniefall und Regenbogenbinde: Symbolische Gesten oder mehr?“ vom 29. Juni:

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Kniefälle gab es oft in der Menschheitsgeschichte. Religiös bedingte, beginnend und überliefert weltlich schon aus dem Altertum, über den „Gang nach Canossa“ im Mittelalter bis in heutige Tage. Zu einer Zeit, als Politik noch Herz und Seele hatte und die großen Volksparteien deshalb den Regierten für ihre Arbeit noch Anerkennung und „Respekt“ abforderten, war der Kniefall von Warschau des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt ein weltbewegendes und gänsehautwürdiges Ereignis. Es ließ niemanden kalt. Sowohl im In- wie auch im Ausland wurde es zu Recht geachtet.

Die Körper beugende Haltung der Demut in den Stadien der EM aber, ausgehend von der britischen Mannschaft und dem belgischen Team, kann nur mit Humor ertragen werden. Viele dieser hoch bezahlten Spieler stehen in ihren Heimatvereinen in Diensten orientalischer Oligarchen, die zu den größten Rassisten unserer Zeit zählen und für die moderne Sklaverei kein Fremdwort ist. Die Golfstaaten zeigen sich zudem in absoluter Homophobie.

Dem größten Teil entzogen

Durch die Vereinnahmung der optisch wundervollen Einzigartigkeit des physikalischen Regenbogens für eine Idee wird dieser zudem dem weitaus größten Teil der Menschen entzogen. Das alles kann mit Glaube und Liebe nicht mehr erklärt werden. Leider bleibt auch die Hoffnung auf eine vernunftbasierte Rückkehr in normale Zeiten, von einer außer Rand und Band geratenen Welt, sehr unwahrscheinlich.

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3x80GYl

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