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Leserforum Keine einzige Fliege

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Zur Neugestaltung des Neckarufers in Edingen-Neckarhausen:

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Die Gemeinde hat das Neckarufer bei uns, zwischen Edingen und Neckarhausen, wunderschön neu gestaltet, mit einem langgestreckten See, dessen meist still glänzende Wasserfläche tiefe innere Ruhe vermittelt.

Nach Westen, über die Straße, schließt ein dichtes Wäldchen an, in dem sich eine Kleintierzuchtanlage mit „Streichelzoo“ versteckt, dahinter öffnet sich der Blick über das weite, ebene Feld. Die langen Durchgangswege werden nachts durch hochhängende Laternen angenehm dezent beleuchtet.

Hier spaziert man jederzeit gerne.

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Wenn man früher in solchen Sommernächten, wie wir sie in den vergangenen Wochen hatten, bei Licht das Fenster aufgemacht hat – „huch, schnell wieder zu …“ – kam ein Schwarm von Nachtfaltern, Fliegen, Schnaken und sonstigem lästigen Getier herein, über den Straßenlaternen hingen dicke, schwarze, summend-brummende Wolken.

Letzten Samstag, bei meinem täglichen Rundgang, machte ich eine verwunderliche, mich beunruhigende Feststellung: An den Laternen waren keine Fliegen, keinerlei, nicht eine einzige!

Stattdessen brummte darauf in mir eine Stimme: „Du Dösbaddel, was soll’s – der Tigermücke braucht man nicht nachzuweinen; na ja, und von Singvögeln ernähren wir uns ja auch nicht.“

Gerd Severin, Edingen-Neckarhausen

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