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Impfpflicht durch Hintertür

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Zum Artikel „Warnung vor ,endloser Pandemie’“ vom 7. Juli:

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Was hat den/die Landesvater bloß geritten, diese am 7. Juli im „Mannheimer Morgen“ veröffentlichte Aussage zu machen? „Da muss jeder damit rechnen, wenn er nicht geimpft ist, dass er bestimmte Erleichterungen nicht mehr wahrnehmen kann.“ Verweigerung von Grundrechten für Nichtgeimpfte und Nichterkrankte auf Dauer? Doch Impfpflicht durch die Hintertür, obwohl laut einer im „Mannheimer Morgen“ veröffentlichten Studie wesentlich mehr Menschen als erwartet wohl eine Infektion durchlaufen haben, ohne es zu wissen, also immunisiert sind? Ein Ergebnis, das, ob es einem gefällt oder nicht, die Gefährlichkeit des Virus zumindest in Ansätzen relativiert. Die oben zitierte Aussage hätte man vor Jahrzehnten von Franz Josef Strauß oder Alfred Dregger, nie aber von einem Vertreter der Partei Joschka Fischers erwartet. Da ist nichts mehr von den Werten von Rosa Luxemburg, die der Ministerpräsident aus seinen politischen Anfängertagen kannte und wohl auch schätzte: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.“ Was hat Kretschmann dazu bewogen? Politisches Kalkül?

Die Gewissheit, die angsterfüllte Mehrheit damit zu bedienen? Oder ist dies nur Ausdruck des derzeit vorherrschenden, unseligen Zeitgeists, vor dem auch einzelne Journalisten und ganze Redaktionen nicht gefeit sind, der meint, in allen Bereichen Menschen zu ihrem Glück zwingen zu dürfen und zu müssen?

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