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Ideologiefrei diskutieren

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Zum Artikel „Neubau nur noch mit Solar?“ vom 23. August:

Wieder eine Werbebotschaft selbst ernannter Experten, die von unendlicher Unkenntnis elementarster physikalischer Grundkenntnisse zeugt. Der Klimabeitrag durch derart törichte Maßnahmen ist ökologischgleich Null. Wind- und Solarstrom sind nicht grundlastfähig. Unabhängig davon, wie viele Einheiten installiert werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgt unkoordiniert nach dem Prinzip „Masse statt Klasse.“ Für 2030 wird davon ausgegangen, dass unsere Nachbarländer in fossile Kraftwerkskapazitäten investieren und wir uns bei ihnen nach Bedarf bedienen können. Wenn es um nachhaltigen Umweltschutz geht, müssen die Maßnahmen ideologiefrei diskutiert und die Kosten ehrlich kommuniziert werden.

Die Stromkosten für deutsche Verbraucher gehören zu den höchsten in Europa – Tendenz steigend. Diese Unsicherheit ist abschreckend für Standortinvestitionen. Schlüsselindustrien der Energiewende benötigen in steigendem Maße Aluminium, Kupfer, Silizium und Carbonwerkstoffe. Diese werden – ob es uns gefällt oder nicht – weltweit zu einheitlichen Marktpreisen gehandelt.

Enorme Kosten

Nur mit einer ehrlichen Analyse und einem streng wissenschaftlichen Ansatz lässt sich die Energiewende ökonomisch und ökologisch retten. Keines dieser Ziele ist bislang angemessen erreicht. Fehler werden aus ideologischen Gründen verschleiert und physikalische Fakten ignoriert. Enorme Kosten für die Stromwende verstecken sich – politisch gewollt – in den Netzausbaukosten. Denn gewaltige Investitionen in Speicher, Verteilernetze und sichere Kraftwerkskapazitäten müssen noch geschaffen werden. Ein unkoordiniertes „Weiter so“ können wir uns – im Hinblick auf die nachfolgenden Generationen – nicht leisten.

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Von
Wolfgang H. Rudolf
Ort
Mannheim
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/38B39jC 

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