Hochmut kommt vor dem Fall

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Leserbrief-Schreiber: Matthias Schmidt
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Zum Interview „Unser Erfolg ist nicht aufzuhalten“ vom 20. April:

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Bernd Beetz hat jeglichen Sinn für die Realität verloren. Sich in der aktuellen Situation darüber zu beschweren, dass die Regierung einem Club, der nach eigenen Angaben 2020 einen Gewinn in Millionenhöhe eingefahren hat, noch keine Coronahilfe überwiesen hat, ist einfach nur eine bodenlose Frechheit. Statt dass der Investor in seinem eigenen Sauhaufen mal aufräumt und endlich den tatenlosen Geschäftsführer vor die Tür setzt, spricht er von der wundervollen Leistung, die „der beste Freund seines Sohnes“ erbringt.

Viele Sponsoren, darunter kleine Business Club Partner bis hin zum Hauptsponsor Suntat, sind verärgert, da der letzte Kontakt zum Geschäftsführer ein Jahr her ist. Kohle für das Sponsoring wurde eingezogen, Leistungen wurden keine erbracht. Eine Rückerstattung soll erst passieren, wenn staatliche Hilfen geflossen sind. Absoluter Höhepunkt war, dass die Mitarbeiter in der Sponsoringabteilung in Kurzarbeit nichts machen können und dürfen.

Zwist überall bekannt

Der Zwist zwischen Markus Kompp und Jochen Kientz ist überall bekannt, doch für Beetz sind das nur Märchen. Vielleicht Märchen, die ihm ein gewisser Geschäftsführer erzählt. Als Leser bekommt man den Eindruck, Herr Beetz kommt von seinem zu hohen Ross nicht mehr herunter. Es ist ihm und dem ganzen Verein zu wünschen, dass es sehr bald passiert, die Sturzhöhe aber übersichtlich bleibt.

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3xaVDqB