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GKM könnte Vorreiter sein

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Zum Artikel „Lob und Mahnungen aus der Region“ vom 26. November:

Nun ist das, was Fachleute und seriöse Studien seit Langem sagen, endlich in den Spitzen der Ampelkoalition angekommen: Auf dem Weg zur Klimaneutralität brauchen wir zusätzliche gasbefeuerte Heizkraftwerksblöcke (GuD-Anlagen), um so die Strom- und Wärmeversorgung zuverlässig, ökologischer und preisgünstig zu gestalten. Diese Kraftwerksblöcke sollen laut Koalitionsvertrag bevorzugt an bisherigen Kohlekraftwerksstandorten (wie Mannheim) so gebaut und gefördert werden, dass sie später auf Grüngas umgestellt werden können.

Offensichtlich ist diese Botschaft bei der MVV Energie AG noch nicht angekommen. Zusätzlich wurde im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien und Stromnetzen in Deutschland allein nicht ausreichen wird, um den bis 2045 angestiegenen Strombedarf klimaneutral zu decken. Deshalb sollen schon jetzt internationale Klimapartnerschaften gegründet und gefördert werden. Wie wäre es, wenn das GKM auch hier (wie schon so oft in der Vergangenheit) den Vorreiter macht? Neben einem neuen GuD-Kraftwerksblock könnte das GKM mit Unterstützung der Bundesregierung eine Partnerschaft beispielsweise in Marokko mit dem dortigen Energieministerium für den Bau und Betrieb eines solarthermischen Großkraftwerks mit angeschlossener Meerwasserentsalzung eingehen.

So könnten dortige Probleme (unzureichende Strom- und Wasserversorgung, Jugendarbeitslosigkeit) gelöst und überschüssige grüne Energie langfristig nach Deutschland exportiert werden.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3ofhdbd

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