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Gesetzgeber muss sich bewegen

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Zum Artikel „Wunsch nach mehr kleinen Läden anstatt großer Ketten“ vom 21. Februar:

Frau von Mühlenfels kennt leider das deutsche Steuerrecht nicht, und Herr Pauels, der es besser wissen müsste, redet nur um den heißen Brei herum. Hauptverursacher für das Sterben kleiner Läden ist das aktuell gültige Steuerrecht, das Gewerbetreibende je nach familiärer Situation mit einem monatlichen Einkommen von 5000 Euro brutto in die Altersarmut treibt, und auch mit einem Einkommen von etwas mehr als 6500 Euro noch zum Bezug von Leistungen nach SGB II zwingt. Es sind ja nicht allein die Fußgängerzonen deutscher Städte vom Sterben der Gewerbebetriebe betroffen. Auch in den Außenstädten zeugen leerstehende Ladenflächen von diesem Problem. Und auf dem Land gibt es mittlerweile viele Orte, an denen nicht ein einziger Gewerbetreibender mehr ansässig ist. Solange sich der deutsche Gesetzgeber nicht bewegt, und wenigstens mal eine brauchbare Kleinunternehmerregelung liefert (die aktuell gültige mit dem Höchstbetrag von 22 000 Euro ist nur ein schlechter Witz), wird sich an den bestehenden Problemen nichts ändern. Wie schreibt Frau von Mühlenfels zum Schluss? „Es ist gut, die Hoffnung auf positive Veränderungen nicht aufzugeben“. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ...

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3MbMOUX

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