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Gendern schreckt ab

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Zum Thema „Gendersprache“:

Für einen guten Zweck zu spenden, ist mir ein Anliegen – zumal in der Vorweihnachtszeit auch eine ganze Menge an Spendenwerbung ins Postfach flattert. Und so hatte ich mich schon aufgemacht, einen Geldbetrag an UNICEF Deutschland zu zahlen. Da fiel mein Blick auf die zweite Seite des Briefes, den mir UNICEF geschickt hat. Dort wurde davon gesprochen, dass man „Pat*in“ werden soll. Diese Formulierung ist so furchtbar, dass sich mein Vorhaben in Luft auflöste.

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Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Ein Recht auf Veröffentlichung gibt es nicht. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor, anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht veröffentlicht. Der Umfang der Briefe ist auf 2000 Zeichen begrenzt.  Aufgrund der Vielzahl der Zuschriften kann es bisweilen zu einer verzögerten Veröffentlichung eines Briefes kommen.

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Bei einem anderen Anlass habe ich diese Form der Sprachverhunzung gegenüber dem Verfasser moniert und darauf hingewiesen, dass sie potenzielle Interessenten abschreckt. Die Antwort war, es gebe aber auch welche, die das gut finden.

Ob dieses Plus das Minus überwiegt, das durch das Abspringen von Gegnern des „Gendern“ entsteht (die ja laut Umfragen in der Bevölkerung die Mehrheit stellen)? Und was wohl die Verantwortlichen bei UNICEF im Sinn hatten? Eine Antwort darauf werde ich wohl nicht bekommen.

Von Roland Bardy, Mannheim

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