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Meinung Gegen das Stadtklima - weniger Schotter bei Umbauten gefordert

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Zum Artikel „Vier Gleise für den Nahverkehr und „Klima-Inseln“ für Reisende“ vom 11. März:

Die Schottervorgärten sind oder werden verboten. Dagegen werden von der Stadtverwaltung immer mehr Pflanzinseln mit Gräsern und Stauden gestaltet, jedoch werden die Oberflächen mit Kies oder Schotter abgedeckt. Die Regenwürmer und die Kleinstlebewesen haben das Nachsehen! Warum geht die Stadt bei der Gestaltung von Verkehrsinseln entgegen ihrer eigenen Empfehlungen an Privatleute vor? Die besten Beispiele dafür sind der Lindenhofplatz sowie der Gontardplatz. Es gibt immer mehr Schotterplätze, die unter anderem gravierende Folgen für das Stadtklima haben. Es wird immer heißer. Zurzeit wird am neuen Lindenhofplatz, auf der Hotelseite, der neue (rund sieben bis acht Monate alte) Plattenbelag herausgerissen, warum auch immer?!

Mir kam die Idee, dass man dort auf der Hotelseite sieben kleinkronige Bäume pflanzen könnte. Geeignet wären Kugelahorn, hitzeverträgliche Felsenbirnen oder Weißdorn, stadtklimafest erprobt und mit sehr schöner Herbstfärbung. Da es weder am neuen Technischen Rathaus noch am daneben stehenden Parkhaus eine Fassadenbegrünung gibt, wäre das ein wichtiger Ausgleich für das Glückstein Quartier.

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Wegen des Umbaus vor dem Hauptbahnhof müssen Bäume gefällt werden aufgrund der Verlegung der Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage. Es sollen 31 Bäume fallen, weil sie bereits stark geschädigt seien. Was für eine Ausrede! Von der Stadt Mannheim gibt es zwar eine Liste, welche Bäume wegen Krankheit oder Beschädigung gefällt werden müssen. Für den Wegfall von Bäumen aufgrund von Bauvorhaben existiert aber eine solche Liste nicht.

Schotter kommt zum Einsatz

Für jeden gefällten Baum müssten mindestens zehn neue gepflanzt werden, um die gleiche Wirkung für das Klima zu erreichen. Ich behaupte mal, man könnte den Umbau wegen der Gleiserweiterung auch so gestalten, dass die wichtigen Bäume für das Stadtklima erhalten bleiben könnten. Zudem soll das neue „Klima-Entree“ der Stadt so gestaltet werden wie der Lindenhofplatz. Was für ein Widerspruch, wenn wieder Schotter zum Einsatz kommt.

Ich will nicht falsch verstanden werden, auch ich sehe die Notwendigkeit der Gleiserweiterung für den öffentlichen Nahverkehr. Aber man könnte die Umgestaltung so vornehmen, dass kein Schotter zum Einsatz kommt, der die Erwärmung fördert. Und wieso müssen es Betoneinfassungen als Sitzmöglichkeiten sein? All das ist kontraproduktiv in Bezug auf das Stadtklima. (Bernhard Welker, Mannheim)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3cDX5cL

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Veröffentlicht
Von
Thorsten Langscheid
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