Früher stolz auf Mannheim

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Zum Thema Stadtpolitik:

Ich – schon etwas älter, bei fast allen deutschlandweiten Wahlen immer SPD-Wähler – werde bei den nächsten Kommunalwahlen in Mannheim weder Oberbürgermeister Kurz noch die SPD wählen. Und das aus folgenden Gründen:

– Die mit meines Erachtens nicht mit ganz legaler Wahlzwangpropaganda letztendlich durchgesetzte „Dr.-Peter-Kurz-Gedächtnis-Buga“.

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– Verkauf interessanter städtischer Immobilien an irgendwelche TB’s und andere für Peanuts.

– Abriss und Neubau N 1/N 2. Ein stark frequentiertes Parkhaus in gutem Zustand soll abgerissen werden zugunsten einer neuen Stadtbibliothek. Warum kann diese nicht in diesem vermaledeiten Stadthaus untergebracht werden – da steht die Hälfte leer – und einige Millionen Euro kostet es sowieso. Und was wird eigentlich aus dem feuerpolizeilich geschlossenen Turm?

– Mit Hilfe von Freunden irgendwelcher Steinzeit-Anhänger schafften Sie es in kürzester Zeit, Hauptgeschäftsstraßen in Kneipengassen und Radfahrstraßen zu entwickeln. Merken Sie eigentlich nicht, dass sich schon über längere Zeit die Mannheimer Innenstadt zu einem Ein-Euro-Ramschladen entwickelt? Hierher kamen vor Jahren noch zahlungskräftige Kunden nicht nur aus Pfalz und Ried. Da diese zahlungskräftige Klientel eh mit dem Auto fährt, fahren sie dann gleich zu den Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Und was den Autoverkehr in der City mit großer Sicherheit nicht entlastet: Versandhändler von A wie Amazon bis Z wie Zalando legen auf Ihre Träumereien absolut null Wert.

Zum Schluss noch ein ehrliches Wort an Sie, Herr OB Kurz: Ich war früher stolz auf Mannheim, aber durch Sie und Ihre Steinzeitler bin ich das leider nicht mehr – das haben Sie geschafft.