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Es gibt schlimmere Verschmutzungen

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Zum Leserbrief „Katzen hinterlassen Spuren“ vom 3. Januar:

Ach ja, die Katze – beliebtestes Haustier noch vor dem Hund – und seit dem Mittelalter immer wieder Sündenbock. Mal sind es die Singvögel, dann wieder verunstaltete Gärten. Nun ist es eben so, dass jeder funktionierende Organismus verdaut – auch Igel, Vögel oder Regenwürmer, die den Rasen des Schreibers dieser unerfreulichen Zeilen mit Dünger und Durchlüftung beehren.

Und gibt es nicht wahrlich schlimmere Verschmutzungen: Zigarettenkippen, Plastiktüten, Glasscherben oder die jetzt in Bäumen und Büschen fröhlich wedelnden Corona Masken? Umwelttechnisch viel schwerer zu verdauen als Katzen-Kot. Über das alles verliert kaum noch jemand ein Wort. Und welche Beute soll der arme Hund, der Katzen jagen soll, ablegen? Tote, gebissene Katzen? Und was jagt er dann sonst noch? Eichhörnchen, andere Hunde – Kinder?

Ja, was soll man dazu sagen, wer Tiere als Viecher bezeichnet, dem ist nicht zu helfen, leider. Hundekot ist ärgerlich, wenn er nicht weggeräumt wird. Dieses Problem haben wir in Brühl so gut wie nicht, vorbildlich. Aber wie fast jeder weiß, ist die Hundesteuer nicht zweckgebunden. Bis zu Herrn Scholz ist das leider noch nicht durchgedrungen. Es ist Herrn Scholz auch nicht bekannt, dass Katzen ihre Hinterlassenschaften vergraben, aber es gibt Spezies, die gerade danach suchen.

Wir haben mehrere freilaufende Katzen, habe in meinem Garten noch keinen Katzenkot gefunden. Ja vielleicht soll er sich einen Hund anschaffen, um den Katzen die Stirn zu bieten. Das Tier tut mir heute schon leid, denn selbst ein Hundetrainer hätte hier schlechte Karten.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3JEAbR6

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