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Erneuerbare Sprachkritik

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Zum Artikel „,Pushback’ ist Unwort des Jahres“ vom 13. Januar:

Deutschland sucht nicht nur den Superstar. Nein, seit Jahren auch „Superworte“ im Negativen, die dann gekürt und publiziert werden. Diesmal ist es ein Anglizismus unter der Bezeichnung „Pushback“. Eigentlich sind englisch klingende Wortneuschöpfungen, die es in dieser Sprache so gar nicht gibt, überflüssig. Im Fall von „Pushback“, der die Zurückweisung Illegaler meint, bringt er die Aktion aber sehr treffend auf den Punkt.

Es ist ein legitimer Ausdruck für die Ablehnung von Menschen, die unrechtmäßig die Landesgrenze überschreiten. Von den neuen deutschen „Sprachwissenschaftlern“ wird er zum „Unwort des Jahres“ verdammt. Es gäbe beileibe einige deutschsprachige Begriffe, die viel lästiger sind, uns täglich begegnen und inflationär verwendet werden: Verkehrswende, Klimawandel oder Nachhaltigkeit gehören dazu. Ich würde mir hier eine „erneuerbare“ Sprachpolitik wünschen.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3oeePkq

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