Erdrückende massive Bebauung

Von 
Leserbrief-Schreiber: Bernd K. Haber
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Zum Artikel „Glücksfall für unsere Stadt“ vom 14. Juli:

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Der Ästhet erhebt sich nicht, wie Herr Groß herabsetzend schreibt, aber er erhebt seine Stimme gegen das nachträgliche Hochjubeln einer städtebaulichen Entscheidung, zu der die Messe schon lange gelesen ist und deren Ergebnis das Schöne und den kleinstädtischen Charme Schriesheims nachhaltig verändert hat. Jeder, der schon einmal von der Burg herabgeschaut hat oder durch die Straßenschlucht der Schillerstraße zwischen Bahnhofstraße und Passein gegangen ist, fühlt das Erdrückende der massiven Bebauung, etwas gemildert durch die Unterbrechung am alles in allem noch gelungenen neuen Schillerplatz.

Dass das ehemalige OEG-Gelände auch keinen Schönheitspreis verdient hat, ist unbestritten. Ob allerdings die jetzige Lösung ein „Glücksfall für Schriesheim“ geworden ist? Investoren, einheimische wie niederländische, müssen Profit machen. Das sei ihnen unbenommen, aber das Ergebnis ist auch danach.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3eDzwP4

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