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Eintrittsgeld ein Obolus

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Zum Artikel „Herzogenriedpark kostet wieder Eintritt“ vom 9. Juni:

Einigermaßen entsetzt las ich den Brief einer Heddesheimer Leserin, die weiterhin gratis den Herzogenriedpark besuchen möchte. Entsetzt deshalb, weil sie den Parkbetreibern (einer Tochtergesellschaft der Stadt Mannheim) unterstellt, endlich wieder Gewinn machen zu wollen. Ich dachte nämlich immer, dass es jedem klar sein müsste, dass bei dem kleinen Eintrittsgeld doch in keiner Weise ein Gewinn übrigbleiben kann.

Ich meine, einmal im „MM“ gelesen zu haben, dass die Stadt Mannheim (also wir Mannheimer Bürger und Steuerzahler) den Herzogenriedpark mit circa 15 Euro, den Luisenpark mit circa 20 Euro pro Besucher subventionieren.

Anerkennung für die Arbeit

Insoweit ist das geleistete Eintrittsgeld nur ein kleiner Obolus. Besucher von außerhalb Mannheims – also auch jene Heddesheimer Dame – kommen daher für sehr wenig Geld in den Genuss eines sehr gepflegten Parks, der in erster Linie von Mannheimer Bürgern finanziert wird. Was kann ich in Heddesheim gratis besuchen? Auswärtige Besucher sollten ihr kleines Eintrittsgeld daher eher als Anerkennung für die Arbeit vieler fleißiger Gärtnerinnen und Gärtner sehen.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3g8dqZ9

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