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Leserforum Ein Ort stiller Erholung

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Zum Thema Feudenheimer Au:

So langsam kommt das ganze Ausmaß der Aufgabe eines zentralen Naturschutz- und auch Naherholungsgebiets, der Feudenheimer Au, immer mehr ans Tageslicht. Im Rahmen der Buga 2023 und der Umsetzung eines fragwürdigen Radschnellweges durch die Au, (als gäbe es nicht schon ausbaufähige Radwege um die Au), kommen nun noch planerische Unsinnigkeiten hinzu.

So wurde den dortigen Landwirten langfristige Pachtverträge nicht verlängert. Ein neuer See soll entstehen, (abgedichtet mit einer Folie, wie in manchen Gärten), ein Bachlauf ist geplant, mit Anbindung an den Neckar, (an den Kanal?, wie soll das umgesetzt werden?). Eine Grundwasserentnahme unvorstellbaren Ausmaßes soll in der Au erfolgen, nicht zuletzt für die Versorgung des Spinelligeländes. Traut man sich nicht dort, zu bohren, wegen der Altlasten der Amerikaner?

Unzählige Flächen versiegelt

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Als Gipfel nun die Planung eines gewaltigen Besucherstegs aus Unmengen von Stahl und Beton, plus betonierten Zugangswegen zur Revision. Ich befürchte, dass dieser Steg zumindest nach der Buga, verwaist in der Landschaft steht. Es reicht. So wird ein wichtiger Teil der Durchlüftung des Mannheimer Nordens, ein Biotop seltener Pflanzen und Tiere, der Attraktion des Radverkehrs und der Buga geopfert.

Deshalb werden Kleingärtner verdrängt, tiefgründige Fundamente für eine Seilbahn in den Boden gerammt. Es werden somit unzählige Flächen versiegelt, mit Leuchten versehen, die der Lichtverschmutz-ung Vortrieb leisten. Ist das vernünftig? Für mich ist es nicht nachvollziehbar. Die Buga ist bestimmt ein Gewinn für Mannheim, aber, erhalten wir die Au, so wie wir sie schätzen, zum Wohl der Natur und der Pflanzen- und Tierwelt dort, und als Ort einer stillen Erholung. (von Peter Schubert, Mannheim

Mich würde interessieren, ob mit dem Wissen von heute (Zerstörung der Au) noch wie 2013, 68 312 (29,71 Prozent) der Mannheimer für die Buga stimmen würden. Es wird immer wieder behauptet, dass die Mehrheit der Mannheimer für die Buga sei, was aber im Jahre 2013 nicht richtig war und heute auch nicht richtig ist. (von Bernhard Heckmann, Mannheim)

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