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Leserbriefe Die Klimakrise polarisiert

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Zum Thema Klimawandel:

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Es ist ja gut, dass die deutsche Wirtschaft zunehmend kapiert, dass der Klimawandel immer bedrohlicher wird. Bei aller Lobhudelei für die Initiative der Großkonzerne und einiger anderer Unternehmen darf aber auch erwähnt werden, dass die Bundesrepublik Deutschland ohne die jahrelange Bremserei der diversen Wirtschafts-Lobbyverbände, die bei den seit Jahrzehnten wirtschaftshörigen Bundesregierungen auf offene Ohren stieß, beim Klimaschutz viel weiter wären und uns auch die gestern verhängten Strafzahlungen an die EU erspart hätten.

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Walter Dawidowski
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Dossenheim
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Sie können es nicht lassen, gefühlt in jeder Ausgabe, wird vor der Klimakatastrophe gewarnt. Am 2. November „Gletscher auf dem Rückzug“. Sie vergleichen da Bilder von Gletschern von 1898 und heute. Wissen Sie nicht, dass 1889 gerade die kleine Eiszeit zu Ende ging? Berichten Sie doch mal von der kleinen Eiszeit, Sie finden sicher Berichte und Aufzeichnungen aus dieser Zeit mit zigtausenden von Verhungerten und Erfrorenen und an der Pest Verstorbenen. Kälte ist die reelle Gefahr für die Menschheit, Wärme ist es nicht.

Warum berichten Sie nicht von vergangenen Warmzeiten, die immer Blütezeiten für die Menschheit bedeuteten, wie das goldene Mittelalter. Die Römer kamen mit Sandalen über die Alpen und eroberten Europa. Hannibal kam mit seinen Elefanten über die Alpen, die eifrigen Schreiber der Römer berichten nichts über Gletscher. Heute findet man in den schmelzenden Gletschern Baumstämme, es müssen dort Wälder gewachsen sein. Die Sahara war mal eine Steppe mit Wasserläufen und man findet heute noch Knochen von Krokodilen.

Meere von Müll reinigen

Vergangene Warmzeiten waren fast alle deutlich wärmer als heute und immer mit konstant niedrigem CO2- Gehalt (250 – 280 ppm). Klimawandel ist eine neue Religion, mit Ketzern (Klimaleugnern) und Fasten (Auto-fasten, kein Fleisch). Warum kümmern wir uns nicht mehr darum, unsere Umwelt sauber zu halten, zum Beispiel die Meere von Plastikmüll zu reinigen, Wälder neu zu pflanzen und nicht in Kraftwerken zu verbrennen?

Stattdessen schleifen wir Kernkraftwerke, die doch kein „Klimakillergas“ abgeben und verlassen uns auf Sonne- und Windgeneratoren, die bei Eis und Schnee zuerst ausfallen. In Umfragen sieht die Mehrzahl der Bürger den Klimawandel als größte Gefahr, nicht zuletzt wegen der einseitigen Berichterstattung der Medien, Angst war schon immer ein Mittel der Herrschenden.

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Von
Gerhard Bleckmann
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Lampertheim
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Mit der vom Carl-Engelhorn-Zentrum nachgewiesenen Altersdatierung eines vor rund 30 000 Jahren im Oberrheingraben lebenden Nilpferds wird nun wieder versucht, einen Bogen vom damaligen „viel milderen“ Eiszeitklima zum heutigen Klimawandel zu spannen. Generaldirektor Rosendahl vom Reiss-Engelhorn-Museum bilanziert für diese Zeit ein Klima ohne Eis und Schnee, sondern ein Klima, in dem Flusspferde leben konnten. Davon ist nach dieser Altersdatierung wohl auszugehen, aber das Klima im Oberrheingraben war zu dieser Zeit nicht – wie pauschal behauptet – mild, sondern extrem mit mörderischen Klimasprüngen: Klimatologen der „alten“ Schule sprechen für den Zeitraum zwischen 38 000 und 28 000 Jahren vor heute von den sogenannten Dansgaard-Oescher-Oszillationen.

Mehr als zwei dutzend Mal (!) folgten hier enorme Jahres-Durchschnittstemperatur-Schwankungen innerhalb weniger Jahrzehnte (!) um bis zu sieben Grad Celsius in die Höhe, dann wieder runter, gefolgt vom nächsten Anstieg. Die Natur kam aus dem Tritt, Wälder rückten nach Süden, subarktische Tundra breitete sich aus, Flusspferde, Waldelefanten und Nashörner erlagen diesem Stress. Kaum hatte sich Flora und Fauna auf diese Verhältnisse eingestellt, rollte der Klimaexpress wieder in die Gegenrichtung. Eine andere Großsäuger-Spezies, nämlich der Neandertaler, teilte dieses Schicksal: Sie starben aus.

Diese natürlichen aber katastrophalen und sehr kurzfristigen Klimaschwankungen müssen den heutigen Klimaschwankungen gegenüber gestellt werden. Das unterbleibt aber grundsätzlich, um das Horrorszenario des „ausschließlich menschengemachter Klimawandel“ weiter zu befeuern, um Steuern und Abgaben beizubehalten und noch zu forcieren und – wie das Beispiel Hochwasser im Ahrtal belegt – Politik und lokale Behörden von jeglicher Verantwortung freizusprechen. Die Schuldfrage wird sozialisiert oder kollektiviert also der Gemeinschaft übergeben, so einfach ist das.

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Rainer Ulrich
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Mannheim
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