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Deutsche Symbolpolitik

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Zum Artikel „,Stadtradeln’ zwischen Neckar und Bergstraße: Per Rad 86 Tonnen CO2 gespart“ vom 21. Juni:

Das sogenannte Stadtradeln ist eine tolle Einrichtung: Sie ertüchtigt sonst autoverweichlichte Staatsbürger*innen und schont die Umwelt. Tonnen von CO2 werden eingespart. Ist das nicht eine wundervolle Einrichtung? Wer’s glaubt. Denn meiner Beobachtung nach trifft dies mitnichten oder zumindest nur zu einem sehr geringen Teil zu.

Gelebte Symbolpolitik

Denn ich erlebe, dass die Benz-Audi-BMW-Community das Auto nicht stehenlässt, sondern wie sonst das ganze Jahr zu jedem nichtigen Anlass in der Gegend herumbrettert. Nur mit dem wunderschönen Vorteil, dass man in den vier Wochen des Stadtradelns jeden Kilometer, den man mit seiner Rennrad- beziehungsweise Mountainbikergruppe in der Freizeit fährt, aufschreiben darf. Wie schön. Und da kommt bei einer Zehner-Gruppe ja was zusammen. Ja, klasse, das ist gelebte deutsche Symbolpolitik und gelebter deutscher Selbstbetrug. Weiter so!

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Joachim Junghans
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3bMhP45

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