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Darauf hat die Welt gewartet

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Zum Artikel „Ausverkaufte Gourmetboxen aus der Mannheimer Sterneküche“ vom 22. Februar:

Endlich! Darauf hat die Welt gewartet: Fertigfutter vom Sternekoch. Alle reden mittlerweile von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Alle? Nein – eine von unbeugsamen Köchen bevölkerte Sterneküche hört nicht, auf diesen Zumutungen Widerstand zu leisten (frei nach Asteríx).

Auf dem Bild sehe ich hauptsächlich Verpackungsmüll, begleitet von ein paar Lebensmitteln: zehn Glasbehälter, sieben Plastikbeutel, ein Plastikspieß, zwei weitere Behälter, vermutlich aus Karton. Nicht zu sehen ist die Umverpackung des Ganzen mit sicher auch noch notwendigem Polster- und Füllmaterial und die angeblich wiederverwendbaren Kühlakkus.

Da die meisten Gourmets vermutlich nicht gerne alleine speisen, darf man sich den Müllberg zum Versand eines solchen „Menüs“ sicher gerne in mehrfacher Größe vorstellen. Selbst wenn die verwendeten Verpackungen recycelbar sein sollten, ist doch in der Praxis fraglich, ob sie tatsächlich recycelt werden. Kleinere Plastikverpackungen werden beim Entsorger in der Regel nicht für die Wiederverwertung aussortiert und fallen letztlich der „thermischen Verwertung“ anheim.

Abgesehen davon belastet auch Recycling die Umwelt. Zum Glück gibt es im „Mannheimer Morgen“ auch immer mal wieder gute Anregungen zum Selberkochen – unter anderem von einem Sternekoch. Bitte weiter so! Das kann helfen, uns von den im Artikel beschriebenen „Trendsettern“ und der von ihnen verursachten Umweltbelastung (oder besser Umweltsauerei) zu verschonen.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3su68Fq

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