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Pandemie Corona beschäftigt weiter unsere Leserinnen und Leser

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Tina Fröhlich (li.), Krankenschwester, klebt ein Pflaster auf den Arm einer Frau nach ihrer Corona-Impfung in der Christianskirche im Hamburger Stadtteil Ottensen. © dpa

Zum Thema Corona:

„Weiterer Anstieg erwartet“ und „Ausbruch in Speyerer Altenheim“ vom 7. September. Diese Artikel spalten wieder einmal die Gesellschaft. Es wird Hass auf eine Gruppe geschürt: „die Ungeimpften“. Aussagen wie, es seien zum ganz großen Teil die Ungeimpften, die sich anstecken, können bei derzeitigen Testverfahren überhaupt nicht gemacht werden. Da die Geimpften keiner Testpflicht unterliegen, gibt es keine Vergleichsgruppe. Nur einheitliche Regeln schaffen Klarheit.

Jens Spahn sagte am 2. September in „Hart aber Fair“: „Würden wir alle Geimpften testen, würde die Pandemie nie aufhören.“ Auch der Artikel, „Ausbruch in Speyerer Altenheim“ wird unkorrekt interpretiert. Wenn von 24 positiv getesteten Personen 23 vollen Impfschutz genießen und das damit gleichgesetzt wird, dass in erster Linie die Ungeimpften von Hospitalisierung betroffen sind, läuft in unserer Gesellschaft einiges schief. Wann wachen die Bürger endlich auf und merken, dass es schon lange keine Gleichheit mehr in dieser Gesellschaft gibt?

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Gerhild Pabst
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Jetzt sollen also nach dem Willen der Bundesregierung ab Oktober die kostenlosen Tests abgeschafft werden, weil man die Kosten nicht der Allgemeinheit aufbürden möchte. Sehr interessant! Da stellen sich für mich doch gleich mehrere Fragen:

1. Wissen die Politiker und Politikerinnen eigentlich noch, von wessen Geld sie sehr gut bezahlt werden?

2. Wurden die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen jemals gefragt, ob wir die seit 2015 inzwischen bestimmt mehr als zwei Millionen Wirtschaftsflüchtlinge mit unseren gezahlten Steuern und Sozialabgaben ein Leben lang finanzieren möchten?

3. Wurden wir jemals gefragt, ob wir Milliarden an Steuergeldern für den Afghanistan-Einsatz (und andere unnötige Missionen) verschwenden möchten? Das Ergebnis ist ja bekannt, zudem wurden viele Soldaten dafür geopfert! Für was bitteschön?

4. Wurde die Allgemeinheit gefragt, ob wir den Milliarden-Flop BER mit unseren Steuergeldern finanzieren möchten?

5. Wurden wir gefragt, ob wir Milliarden für einen notzugelassenen Impfstoff an die Pharmaindustrie bezahlen möchten?

6. Regt sich jemand auf, dass sich seit Jahrzehnten großzügig aus der Rentenkasse bedient wird?

Da gibt es noch endlos weitere Themen, für die die Allgemeinheit ungefragt zur Finanzierung herangezogen wurde und nach wie vor wird. Im Verteilen von fremdem Geld waren die schon immer sehr großzügig – egal wer an der Regierung war. Und da reden diese „Volksvertreter“ noch vom Aushöhlen des Solidarprinzips?

Ich zahle jetzt seit 40 Jahren brav meine Steuern und Abgaben und muss zusehen, wie unser Land mehr und mehr zur Bananenrepublik wird. Da geht’s rein um die Impfpflicht durch die Hintertür und um ein Milliardengeschäft mit der Pharmaindustrie, und um nichts Anderes! Und die arbeitende Bevölkerung ist der zahlende Depp.

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Von
Michael Autz
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Edingen-Neckarhausen
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Gleiches Recht für alle? Weit gefehlt! In Coronazeiten gibt es für Politik und Verantwortungsträger offensichtlich Gleiche und Gleichere. Muss ich das verstehen? Nein, muss ich nicht. Und ich verstehe – gelinde gesagt – „die Welt nicht mehr“. Spätestens jetzt gibt es eine neue Zweiklassen-Gesellschaft der Coronaschutz-Nachweis-Regelung. Beispiel: Wenn ich zum Arzt oder Friseur gehen will, muss ich mich unaufgefordert ausweisen, ob ich genesen oder geimpft bin. Das finde ich okay. Ich möchte meinem Gegenüber versichern, dass ich mein Möglichstes tue, um mich und andere zu schützen. Mein Gegenüber aber – Arzt, Sprechstundenhilfe oder Friseur… muss mir noch nicht mal eine Auskunft geben, selbst seinem Arbeitgeber nicht? Da hört Solidarität und Gemeinschaftssinn aus meiner Sicht auf.

Wir alle waren dafür, dass die arbeitende Bevölkerung unterstützt und gefördert werden muss. Es wurden Milliarden Euro für Kurzarbeitergeld und Unternehmensunterstützung ausgegeben. Das haben wir alle gemeinsam mit Steuergeldern gestemmt, wohl wissend, dass wir noch lange dafür zahlen müssen. Das war jedoch gut und notwendig. Aber jetzt, da es für zumindest manche Unternehmen vermeintlich bergauf geht, da hört deren Solidarität auf? Verantwortung für Kunden und Nutznießer – und damit für die Menschen, die ihnen nun wieder Verdienst einbringen – Fehlanzeige! Das kommt aus meiner Sicht wirtschaftlicher Gestaltungsverweigerung gleich.

Spätestens jetzt sollten verantwortungsvolle Arbeitgeber ein anerkennenswert logisches Sozialverhalten ihres Personals einfordern oder eben auch ihrerseits Konsequenzen ziehen. Sonst könnte ihnen ihr Egoismus vielleicht bald zum Verhängnis werden, wenn nämlich die Kunden ihrerseits die Schlussfolgerungen ziehen und den Betrieb oder Dienstleister unter diesen unsolidarischen Bedingungen meiden. Welchen Zacken bräche sich denn ein Unternehmen aus der Krone, wenn am Ladeneingang stehen würde: In unserem Geschäft werden Sie ausschließlich von 2 G-Regel-Mitarbeitenden bedient.

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Von
Angela Wolf
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Mannheim
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Schön, dass alle anderen wissen, was für Ungeimpfte gut ist. Dann könnte man den Kommentar abhaken. Doch wirklich interessant ist der letzte Abschnitt: „Impfen schützt nicht vor der Infektion“, gibt Frau Allgöwer offen zu, „aber hoffentlich vor schwerem Verlauf.“ Hoffentlich? Ist das alles für Geimpfte? Anfangs galt richtigerweise die Devise: Testen, testen, testen, bevor sie dummerweise, wie sich jetzt langsam aber sicher herausstellt, einzig und allein durch „impfen, impfen, impfen“ ersetzt wurde.

Wenn also als sicher gelten darf, dass auch Geimpfte infiziert und Überträger des Virus sein können, dann muss ohne Wenn und Aber gelten: Testpflicht – so einfach und unkompliziert wie möglich – für alle, bis die Krankheit nicht nur beimpfbar, sondern auch behandelbar ist. Denn das Aussetzen der Testpflicht für alle ist ja nicht medizinisch begründet, sondern dem Ausüben von Druck auf Ungeimpfte und der Angst vor noch stärkerem Rückgang der Impfbereitschaft geschuldet.

Die Impfaussichten, anfangs vollmundig als Vollimmunisierung angekündigt, mussten der Tatsache Platz machen, dass auch Geimpfte sich infizieren und Viren weitergeben können und sind auf das Prinzip Hoffnung geschrumpft, dass Impfungen (Zitat aus dem Kommentar) „…hoffentlich vor schwerem Verlauf“ schützen. Ich bin mal gespannt, ob sich die Presse dazu durchringen kann, eine Testpflicht für alle genauso vehement einzufordern wie die (moralische) Impfpflicht für alle. Wie man mit dem Problem der nicht eingelösten Versprechen für Geimpfte umgeht, steht auf einem anderen Blatt.

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Rolf Menz
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Wilhelmsfeld
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