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Radweg Chance vertan

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Zum Thema Radwege:

Eins vorneweg: Ich bin Rad- sowie auch Autofahrer. Seit einigen Jahren beobachte ich, wie mit Millionenaufwand in der Mannheimer Innenstadt neue Radwege auf Hauptverkehrsstraßen angelegt werden. Leider wurde die Chance vertan, diese Streifen auch sicher für Radfahrer anzulegen. Vor allem zu sehen derzeit in der Augustaanlage. An einer Strecke, die schon fertiggestellt wurde, sieht man das Malheur: Radstreifen direkt neben den Fahrspuren. Daneben der Parkstreifen, dann der Bürgersteig. Als Radfahrer ist man also der Willkür und Rücksichtslosigkeit einiger Autofahrer ausgesetzt, die über den Radstreifen schnell mal einparken wollen und dann noch beim Aussteigen die Fahrertür aufreißen. Und der Radfahrer kann sehen, wo er bleibt.

Können die Verantwortlichen nicht einfach mal ein Praktikum in einer Stadt machen, in der das Problem vernünftig gelöst wurde? Dass eben Parkstreifen neben den Fahrspuren angelegt wurden und die Radfahrer ohne große Gefahr abseits des Autoverkehrs fahren können? Abgesehen davon fahre ich lieber durch Wohnstraßen, als dass ich neben einer stinkenden Autoschlange am Ampelrückstau vorbeifahren muss. Zumal die parallel laufende Richard-Wagner-Straße zusätzlich als Fahrradstraße hergerichtet werden soll. Genauso hätte die Stadt auch die parallel verlaufende Straße zwischen den L- und M-Quadraten als Fahrradstraße ausweisen können. Und der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub), in dem ich auch Mitglied bin, schaut tatenlos und zufrieden zu!

 

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Von
Heiko D. Neumann
Ort
Mannheim
Datum
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