Buga soll ökologischer werden

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Leserbrief-Schreiber: Ulrich Schaefer
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Zum Artikel „Steg aus Stahl soll über der Au schweben“ vom 2. Februar:

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Im Dezember verkündete der Geschäftsführer der Bundesgartenschaugesellschaft, dass die Bundesgartenschau klimaneutral werden soll. Den Worten folgen wieder einmal keine Taten: Der Bau des sogenannten Panoramasteges benötigt 250 Tonnen Stahl. Riesige Stahlbetonpfeiler werden in das eigentlich geschützte Hochgestade des Landschaftsschutzgebietes Feudenheimer Au versenkt. Ein Asphaltweg für Lkw wird am Rand des Hochgestades für die Bauarbeiten und spätere Wartungsarbeiten gebaut.

Hochgestade wird zerstört

Wie viel CO2 wird durch den Bau des Panoramasteges erzeugt? Für drei Millionen Euro Steuergelder wird das Hochgestade zerstört, die Verordnung des Landschaftsschutzgebietes in vielen Punkten missachtet und riesige Mengen CO2 produziert.

Haben das die Gemeinderatsmitglieder gewusst, als sie 2017 für den Leitentscheid Grünzug Nordost gestimmt haben? Der jetzige Gemeinderat – mit der größten Fraktion der Grünen – sollte darauf hinarbeiten, dass die Ausführung der Buga auch wirklich ökologisch wird. Ulrich Schaefer, Mannheim

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2Z7ZYeu