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Bezugswert für Steigerung fehlt

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Zum Artikel „Viele haben noch gar nicht verstanden, was auf uns zurollt“ vom 22. April:

Die Aussage von dem Energieexperten „Die Verbraucher ärgern sich gerade, weil die Gaspreise um 25 oder 30 Prozent gestiegen sind“ ist nichts wert, denn es fehlt der Bezugswert, auf den die Steigerung sich bezieht. Eine Aussage ohne Aussage, die dazu die Situation beschönigt.

Im ersten Quartal 2021 war der mittlere Gaspreis bei 6,11 Cent pro Kilowattstunde. Am Ende des Jahres 21 waren es schon 9,08 Cent und aktuell sind es im Mittel 12,21 Cent. Innerhalb eines Jahres hat sich der Gaspreis verdoppelt. Das ist eine Steigerung von 100 Prozent! Und diese Steigerung hat ihre Ursache nicht im Ukrainekrieg. Deren Auswirkungen und die politisch derzeit gewollte Entkopplung vom russischen Gas wird wohl weitere Steigerungen in ähnlicher Höhe mit sich bringen. Denn LNG-Gas ist deutlich teurer, wenn überhaupt in diesen Mengen verfügbar. Eine Lösung ist derzeit nicht erkennbar.

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Von
Rainer Tiede
Ort
Biblis
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3kiyo8W

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