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Armes Mannheim

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Zum Artikel „Krankenhaus-Baustelle der Superlative“ vom 9. Juni:

Der Artikel zeigt, dass es möglich ist, mit viel Man-Power (1500 Menschen täglich an der Baustelle) eine wichtige Baumaßnahme zu bewältigen. Die Baudezernenten in Mannheim können sich da ein Beispiel nehmen. Wegen Baumaßnahmen in Mannheim sind seit über einem Jahr der Fahrlachtunnel die Lindenhofunterführung und die Wasserturmanlage geschlossen. Einschränkungen durch Bauarbeiten in der Augustaanlage (seit vier Monaten) und Gleisbauarbeiten am Bahnhofsvorplatz (seit drei Monaten).

Wenn man nur zwei bis drei Arbeiter pro Tag wie – z.B. am Wasserturm – arbeiten lässt (ich beobachte das täglich), kann man verstehen, dass die Arbeiten erst bis zur Buga abgeschlossen sein werden. Wie kann man das Wahrzeichen bzw. die Eintrittskarte Mannheims mit den schönen Fontänen zwei Jahre unzugänglich machen? Würden da 20 bis 30 Menschen jeden Tag tätig sein, wären die Arbeiten in wenigen Monaten abgeschlossen.

Alle oben geschriebenen Baumaßnahmen werden mit wenigen Bauarbeiter/innen bewerkstelligt. Täglich können Zehntausende von Fahrzeugen nicht mehr durch den Fahrlachtunnel fahren, somit müssen sie durch die Stadt Richtung Ludwigshafen bzw. Heidelberg. Alleine die Luftverschmutzung, die den Bürgern damit in der Stadt zugemutet wird, ist unerträglich. Auf die desaströse Verkehrsführung in der Fressgasse und Kunststraße möchte ich gar nicht hinweisen. Das Baumanagement in Mannheim hat total versagt. Armes Mannheim. P.S.: In China wurde in einer Woche ein Krankenhaus aufgebaut.

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Von
Manfred R. Corr
Ort
Mannheim
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