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Abzocke bleibt

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Zum Artikel „Ein Abend mit Angst und Fragen“ vom 22. Juli:

Am 5. Februar habe ich zum ersten Mal im „MM“ gelesen, dass die Anwohnerparkplätze, beziehungsweise das Anwohnerpark-Schutzkonzept schon beschlossene Sache ist. Der Gemeinderat hatte da schon das Konzept „abgesegnet“ – ohne mit den Anwohnern, beziehungsweise dem Gewerbeverein Feudenheim zu kommunizieren. Nicht einmal der Bezirksbeirat (BBR) wurde zeitnah informiert, er wurde ignoriert.

Ich war bei der Veranstaltung des Gewerbevereins im Kulturhaus. Die Veranstaltung wurde von der Stadtverwaltung ignoriert, da man den Gewerbeverein als Veranstalter in Richtung „Verschwörungstheoretiker“ geschoben hat. Ich halte das für eine Beleidigung und Ausrede der Stadtverwaltung: Hier geht es um die Interessen und auch Existenzängste der Anwohner und Gewerbetreibenden im Stadtteil. Was hier noch vorhanden ist, eine attraktive Einkaufsmeile – die wird mit der angedachten Zwei-Stunden Park-Regelung zunichtegemacht: Wenn man alles in Feudenheim erledigen will, reichen zwei Stunden nicht aus.

Auch ist das Konzept nicht zu Ende gedacht: Was ist mit älteren Bewohnern, die kein Auto besitzen? Die bekommen eigentlich keinen Anwohnerausweis – nicht mal für 18 Besuche pro Jahr! Was ist mit den Ärzten, die hier ihre Praxis haben, aber nicht hier wohnen? Wie kommen sie zu Hausbesuchen? In vier angedachten Anwohnerparkzonen? Muss ich mir vorschreiben lassen, wer mich von wo auch immer wie lange besucht? Was ist mit den Mitarbeitenden aus der Region, die in Feudenheim arbeiten? Also ich möchte mich von dieser Stadtverwaltung nicht schützen lassen, nicht mal vor den Buga-Besuchern, die sind herzlich willkommen. Die Buga-Gäste kommen und gehen wieder – aber die Abzocke der Stadt soll bleiben.

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Von
Irene Kupsch
Ort
Mannheim
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3BxR6TR

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