Peter W. Ragge zu den touristischen Buga-Hoffnungen Noch Nachholbedarf

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Peter W. Ragge
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Mannheim. Katastrophal – so wird derzeit die Lage von Hotellerie und Gastronomie beschrieben. Durch die Corona-Pandemie sind die Tische und Zimmer leer. Das wird, muss man befürchten, wohl noch einige Monate so bleiben.

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Da ist das Ziel, die Bundesgartenschau 2023 weit mehr als bisherige Gartenschauen auch zum Touristenmagnet zu machen, ein Lichtblick. Aber ist das leistbar?

Zunächst hängt es in allererster Linie davon ab, was Mannheim zur Bundesgartenschau wirklich bietet – gärtnerisch und an Veranstaltungen. Da sind einige vielversprechende Ansätze bekannt, aber noch nicht so viel ganz Konkretes, was ein Massenmagnet sein könnte.

Ebenso entscheidend wird aber sein, ob es gelingt, diese Besonderheiten richtig und rechtzeitig überregional zu vermarkten. Da gibt es gewaltig Nachholbedarf – doch die feste Absicht, da aufzuholen. Beispiele, dass eine (auch grenzüberschreitende) regionale Zusammenarbeit gelingen kann, haben etwa das Stauferjahr und das Wittelsbacherjahr geliefert. Attraktive Ziele, die einen längeren Aufenthalt in der Region lohnen, gibt es nämlich viele. Sie müssen aber kooperieren, statt sich als Konkurrenz zu betrachten. Und man muss sie sinnvoll verknüpfen – von der Werbung bis zum Verkehrskonzept. Eine große Chance wäre das allemal – für alle!

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