Ist Heavy Metal heute noch Gegenkultur, Herr Scheller?

Das Musikgenre stand zunächst für widerständige Männlichkeit, sagt Jörg Scheller, Professor für Kunstgeschichte. Doch sowohl Anhänger als auch die gesellschaftliche Wahrnehmung hätten sich gewandelt – von aktivistisch-aggressiv bis friedlich-verkuschelt. Ein Gastbeitrag.

Von 
Jörg Scheller
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Sänger Rob Halford – hier bei einem Konzert in der Stadthalle in Wien – gilt als „Metal God“. Seit den 1970er Jahren zählen der Brite und seine Band Judas Priest zu den einflussreichsten Musikern ihres Genres. © dpa/Julius Hatt

Es war doch mal so einfach. Wenn man in den 1970er und 1980er Jahren den Bürgerschreck spielen wollte, musste man sich nur die Haare lang wachsen lassen, eine Lederjacke anziehen und laute Rockmusik hören oder spielen, am besten: Heavy Metal. Das in den hedonistischen 1970er Jahren entstandene Genre verhielt sich zum bereits ältlich wirkenden Hardrock wie ein Panther zum Hauskätzchen. Was

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