Ein Schloss für Justitia

Wenn Bürger gegen staatliches Handeln klagen, dann landen sie in letzter Instanz vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Sein Prachtbau aus dem Kaiserreich beherbergt bis 1945 das Reichsgericht. 1933 kommt es hier zum legendären Reichstagsbrand-Prozess.

Von 
Konstantin Groß
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Hohe Decken, breite Treppenhäuser, bunte Bleiglasfenster – der Besucher fühlt sich eher in einem Schloss denn in einem Gericht. Und er fühlt sich unendlich klein. Dabei soll dieses Gebäude in Leipzig doch dem Bürger helfen, sein Recht gegenüber staatlichem Handeln durchzusetzen. Denn seit 2002 ist es Sitz des Bundesverwaltungsgerichtes. Bis 1945 jedoch residiert hier seit dem Kaiserreich mit

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