Kunst: Picasso und andere in Heidelberg Vom Imaginären in der Kunst

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Heidelberg. Mit seinen umfangreichen Sammlungsbeständen bietet das Kurpfälzische Museum in Heidelberg ein einzigartiges Bild der ehemaligen Kurpfalz. Jetzt macht das Haus mit der spektakulären Sonderausstellung „Unwirklichkeiten“ auf das „Imaginäre in der Kunst von Caspar David Friedrich bis Picasso“ aufmerksam.

Zu sehen: Pablo Picassos „Homme à l‘épée” (Mann am Schwert, 1969, Sammlung Würth. © Succession Picasso / VG Bild-Kunst

Zur Ausstellung

Vernissage: Sonntag, 14. Oktober, um 11 Uhr.

Dauer: Die Ausstellung „Das Imaginäre in der Kunst von Caspar David Friedrich bis Picasso“ ist dann bis 17. Februar 2019 im Kurpfälzischen Museum Heidelberg (Hauptstraße 97) Di-So, 10-18 Uhr zu sehen (06221/58 34 00 00).

Infos unter: museum-heidelberg.de

 

 

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Damit will das Museum anhand bedeutender Leihgaben auf den radikalen Bruch der Avantgarde-Künstler um 1900 hinweisen, wenn sie „Unwirklichkeiten“ schufen. Durch die Verselbstständigung von Form und Farbe wurde der Vorrang der Naturbeobachtung aufgebrochen und ein bis dato gültiges Prinzip der bildenden Künste hinterfragt. Nicht die Wiedergabe sichtbarer Wirklichkeit, sondern Innenleben und Empfinden trieb die Künstler jetzt um. Die Wurzeln dieses Denkens gehen zurück bi in die Romantik.