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Die Magie des Zusammenseins

Von 
Stefan Proetel
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Übrigens haben moderne Bewegungsangebote seit einiger Zeit Hochkonjunktur. Man denke nur an die 19 einzigartigen Alla-Hopp!-Anlagen in der Metropolregion. Dort kann man ja gar nicht anders, als alles auszuprobieren – egal, ob man 2, 12, 42 oder 92 Jahre alt ist. Auch die Buga-Macher machen sich offensichtlich viele Gedanken, wie sie die Besucher in Bewegung versetzen können. Sie planen einen „Spiel- und Bewegungspark“, der sich über 1,6 Kilometer Länge am nördlichen Rand des Spinelli-Geländes erstreckt – und nach der Bundesgartenschau 2023 für die Öffentlichkeit frei zugänglich sein wird. Wohl dem, der sein Homeoffice in der Nähe hat und seine Mittagspause dann balancierend, kletternd, schaukelnd oder hangelnd verbringen kann – Motto: schwitzen statt Schnitzel. Aus unserem Homeoffice sehen wir im Übrigen direkt auf ein Mäuerchen, das das Gelände einer großen Kanzlei vom Gehweg trennt. Und das magische Anziehungskraft hat: Kein einziges Kleinkind schafft es, seinem Drang zu widerstehen, statt auf dem Gehweg auf dem Mäuerchen zu laufen. Die ganz Kleinen an der Hand von Mama oder Papa, die größeren solo im Usain-Bolt-Tempo und die Waghalsigen auf ihrem Roller. Darüber hinaus ist das niedrige Bauwerk Sitzfläche für Erwachsene mit To-Go-Kaffeebecher in der Hand oder Pizzakarton auf dem Schoß. Sie lassen sich dort mit Gleichgesinnten nieder und quatschen – vermutlich – über Gott und die Welt. Dabei kommen sie oft mit fremden Menschen ins Gespräch, es wird gelacht, geflirtet, diskutiert. Und was heißt das jetzt? Vielleicht das: Manchmal braucht es keine neuen Bewegungs- und Begegnungsorte. Den Menschen genügen oft ganz simple Angebote, die einfach schon da sind. Irgendwie eine beruhigende Erkenntnis. Stefan Proetel

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Chefredaktion Ressortleiter Lokales/Regionales und Mitglied der Chefredaktion

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