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Der Wechsel vom Home-Office zurück ins Büro

Von 
Steffen Mack
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… fällt es nicht immer leicht, aus dem Homeoffice nach längerer Abwesenheit an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Schon die Hinfahrt mit dem Rad macht bei regnerischem Wetter nur bedingt Spaß. Im Treppenhaus bricht eine liebe Kollegin in schallendes Gelächter aus: „Du hast ja einen nassen Hintern!“ Stimmt, so fühlt es sich auch an. Ihre prompte Entschuldigung, da überhaupt hingesehen zu haben, ist indes unnötig. Ab einem gewissen Alter ist man dankbar, wenn noch mal jemand hinter einem herschaut. Weiter geht es im Eiltempo nach oben, noch eine Minute bis zur Videokonferenz. Im nächsten Stockwerk durch die Glastür und gleich nach links ins Büro. Doch dann der Schock: Wieso steht da plötzlich noch ein weiterer kleiner Schreibtisch mit Stuhl? Trotz sinkender Corona-Zahlen sind zusätzliche Arbeitsplätze in geschlossenen Räumen ja nicht die allerbeste Idee. Hätte man zumindest mal vorher fragen können. Und, noch weitaus schlimmer: Was ist mit der Fotowand, die dort war, wo jetzt der neue Tisch steht? Mit wunderbaren Bildern von nicht immer erfolgreichen, aber stets großartigen Fußballturnieren? Die darf bitte nicht weggeschmissen worden sein! Panisch wandert der Blick durch den Raum. In dem hat sich so unfassbar viel verändert, dass das alles kaum in vier Wochen passiert sein kann. Endlich fällt der Groschen: Falscher Stock, hier ist das Regionalressort. Zur Lokalredaktion geht es eine Treppe höher. Trottel! Aber im Homeoffice wäre das nie passiert. Steffen Mack

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Redaktion Steffen Mack schreibt als Reporter über Mannheimer Themen

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