Quarantäne - Wie Hunde dennoch raus gehen können Gassi trotz Hausarrest

Von 
tmn
Lesedauer: 
Auch in Krisenzeiten müssen Hunde raus – notfalls mit Bekannten. © dpa

Berlin. Quarantäne bedeutet Hausarrest. Was aber tun, wenn der Hund raus muss? Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) rät: „Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollten für ihre Hunde geeignete Personen außerhalb ihres Haushaltes zum Gassigehen ansprechen.“ Dies könnten Nachbarn oder Freunde sein, die den isolierten Personen bereits mit dem Einkauf zur Hand gehen.

Desinfizieren gefährlich

AdUnit urban-intext1

Für das Ausführen des Hundes eigneten sich aber nur junge, gesunde Personen, so eine Sprecherin des BMEL. Wenn möglich sollte eine eigene Leine verwendet werden, um eine Übertragung durch das Equipment zu verhindern. Das Risiko gehe klar nicht von dem Hund aus, sondern von den möglicherweise infizierten Besitzern. Deshalb sei es wichtig, die Hände nach dem Spaziergang gründlich zu waschen.

Die Welttierschutzgesellschaft rät strikt davon ab, Hunde oder Katzen speziellen Reinigungsmaßnahmen zu unterziehen. Sie müssten keinesfalls gebadet und schon gar nicht desinfiziert werden. tmn