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Gestaltung - Pflanzen dürfen keine Schäden anrichten

Zu viel Grün auf dem Miet-Balkon

Von 
dpa
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Berlin. Mieter dürfen nicht alle Pflanzen auf dem Balkon halten. Denn manchmal können sie dem Gebäude Schaden zufügen. Die Grenzen seien erreicht, wenn es um die Sicherheit oder Eingriffe in die Bausubstanz geht, sagt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Auch dürfen die Pflanzen das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht maßgeblich verändern.

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Bohrloch nur mit Zustimmung

Was genau heißt das? Zunächst mal: Blumenkästen dürfen bei Wind nicht vom Balkon fallen. Gerold Happ ergänzt: „Die Balkonbepflanzung darf nicht derart überhandnehmen, dass der Balkon überbelastet wird.“ Sonst gibt im schlimmsten Fall die Statik nach.

Auch dürfen ohne die Zustimmung des Vermieters keine Löcher für Befestigungen in die Fassade gebohrt werden. Das kann Teile des Putzes lösen und auch die Wärmedämmung des Gebäudes beschädigen.

Allerdings haben einige Rankpflanzen eine ähnliche Wirkung wie Schrauben: Die Wurzeln des Efeus zum Beispiel können in Fugen und Ritzen hineinwachsen und die Oberfläche aufreißen.

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Schadenersatzklage droht

Mieter sollten solchen Pflanzen, die ohne Rankhilfen auskommen, daher auch nicht ohne Zustimmung des Vermieters ein Zuhause geben. Ansonsten könne ihnen Schadenersatz für eine Fassadensanierung drohen, so Gerold Happ vom Eigentümerverband. dpa

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