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Wohngifte sind tabu

Sanierung: Abdichtung mit Paraffin

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Viele Menschen wünschen sich für ihre eigenen vier Wände Geborgenheit. Im Innenraum sind Wohngifte daher tabu - vor allem in Baumaterialien, die ausdünsten oder Partikel freisetzen können, wie etwa Asbest. Bauherren achten heute wie selbstverständlich darauf, dass die verwendeten Materialien keine Gifte enthalten. Doch genau so achtsam sollten auch Eigenheimbesitzer und Vermieter sein, die ihre Häuser und Wohnungen baulich verändern oder sanieren wollen.

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Husten, Schnupfen oder Kratzen im Hals

"Im Wohnbereich gibt es eine Vielzahl von Stoffen, die reizend auf die Schleimhäute wirken und sogar Allergien auslösen können", berichtet Dr. Herbert Lichtnecker, Allergologe und Umweltmediziner. Hierzu gehören chemische Substanzen, die bei der Feuchtigkeitssanierung von einigen Unternehmen in das Mauerwerk eingebracht werden. Meist müssen diese Mittel mit einem extra Atemschutzgerät verarbeitet werden. Eine derartige Sanierungsmaßnahme ist für den Wohnraum jedoch kritisch zu hinterfragen, da sich die Chemie kaum aus dem Mauerwerk entfernen lässt. Falsche Materialwahl kann bei Bewohnern Leiden wie Husten, Schnupfen oder ein Kratzen im Hals zur Folge haben.

Paraffin: Frei von schädlichen und flüchtigen Bestandteilen

Bewährt hat sich ein altbekannter Stoff aus der Natur: Wachs ist ein guter und dauerhafter Abdichtungsstoff, der insbesondere bei aufsteigender Feuchtigkeit seit Jahrzehnten erfolgreich zum Einsatz kommt. Es ist frei von schädlich-chemischen und flüchtigen Bestandteilen und hat vor allem keine sensibilisierende Wirkung, löst also keine Allergien aus. "Genau darauf sollten Hausbesitzer achten", unterstreicht Dr. Lichtnecker. "Denn selbst einige meiner ärztlichen Kollegen erkennen oft zu spät, dass viele Allergien und Reizungen aus dem Wohnumfeld resultieren."

Wer dauerhaft müde, abgespannt oder kraftlos ist, sollte bei der Ursachenfindung daher die eigenen vier Wände mit in Betracht ziehen. Denn nicht alle im Haus verbauten Materialien und Sanierungsverfahren sind umweltverträglich und gesundheitsunbedenklich. red

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