Sanierung - KfW-Mittel nur bei zugelassenen Energieexperten Staat fördert Beratung

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dpa
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Berlin. Gebäude sollen grundsätzlich energieeffizienter werden – das ist ein erklärtes politisches Ziel. Eigentümer können in diesem Zusammenhang profitieren, wenn sie energetische Baumaßnahmen an ihrer selbst bewohnten Immobilie durchführen wollen. Sie können steuerliche Förderung in Anspruch nehmen, wenn sie einen Energieberater engagieren, erklärt Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine in Berlin. Bei den Energieberatern gibt es aber Unterschiede.

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Zum einen gibt es die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für das Förderprogramm „Energieberatung für Wohngebäude“ zugelassenen Berater. Zum anderen gibt es die Energieeffizienz-Experten, die für das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude“ (Programme Nr. 151 bis 153 und 430) gelistet sind. Darüber hinaus gibt es Berater, die nicht bei der BAFA zugelassen oder bei der Förderbank KfW gelistet, aber berechtigt sind, Energieausweise auszustellen.

„Kosten für Energieberater, die sich bei der BAFA registriert haben und zugelassen wurden beziehungsweise die bei der KfW gelistet sind, werden mit einer Steuerermäßigung von 50 Prozent gefördert“, erklärt Bauer. Das heißt, wenn der Energieberater 2000 Euro kostet, spart der Steuerpflichtige 1000 Euro Einkommensteuer. „Voraussetzung ist, dass auch tatsächlich eine energetische Gebäudesanierungsmaßnahme an der selbst bewohnten Immobilie durchgeführt wurde“, betont Bauer. Wird nur eine allgemeine Beratung zu Energieeinsparmöglichkeiten am Haus eingeholt, ohne dass anschließend investiert wird, gibt es die Steuerermäßigung nicht. dpa