Gesundheit - Ungedämmte Dachböden vor Nässe schützen Schimmel droht

Von 
tmn
Lesedauer: 

Berlin. Der Hausbau kann auch im Winter weitergehen – wobei bei sehr kalten, nassen Bedingungen vor allem drinnen gearbeitet wird. Besonders wichtig ist bei bestimmten Arbeiten dann eine gute Lüftung des Gebäudes. Sonst drohen Feuchteschäden und Schimmelbefall, teilt der Verband Privater Bauherren (VPB) mit.

Schimmelbefall versteckt sich gern im hintersten Eck. © dpa
AdUnit urban-intext1

Denn mit Estrich und Putz gelangt auch Feuchtigkeit in den Bau. Um diese wieder wegzubekommen, muss ausreichend und konsequent gelüftet sowie geheizt werden. Wenn die Heizung noch nicht im Betrieb ist, kommen am besten Trocknungsgeräte zum Einsatz.

Kondenswasser entsteht

Um das alles kümmert sich in der Regel die beauftragte Baufirma. Aber der Verband rät Bauherren trotzdem, darauf zu achten, dass sämtliche Luken und Treppenlöcher zum noch nicht gedämmten Dachboden verschlossen werden. Das kann mit einer Folie oder einer Tür geschehen.

Sonst droht ein Schimmelbefall. Denn sehr feuchte und warme Heizluft steigt immer nach oben. Hier würde sie in den nicht verschlossenen sowie ungedämmten Dachraum gelangen und an dessen kalten Balken kondensieren. Das feuchte Milieu ist dann ein guter Nährboden für Schimmelpilze, die etwa das Holz beschädigen können. tmn