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Elektrische Rollläden - Bei Brand muss Fluchtweg bleiben

Öffnung für den Notfall

Von 
dpa
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Berlin. Elektrische Rollläden sind praktisch, können aber bei einem Hausbrand zum Risiko werden. Denn Fenster sind im Einfamilienhaus in der Regel im Notfall ein Rettungsweg. Da bei einem Feuer auch oft der Strom ausfällt, verhindern die elektrischen Rollläden womöglich die Flucht vor den Flammen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin.

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Dabei gibt es Lösungen: Manche elektrischen Rollläden können im Notfall mit einer Handkurbel geöffnet werden. Andere Produkte haben ein mechanisches Federsystem, das sich durch einen Knopf neben dem Fenster lösen lässt und den Rollladen hochfährt. Eine Möglichkeit sind auch Elektrosysteme, die eine akkubetriebene Notöffnung beinhalten.

Mechanisches System möglich

Und Kunststoff-Rollläden können auch eine Art Sollbruchstelle haben – man kann sich also bei akuter Gefahr den Weg freibrechen. Eine einfache Lösung kann auch sein: Ein für die Feuerwehr und deren Leitern gut erreichbares Fenster nicht mit einem elektrischen, sondern einem manuell bedienbaren Rollladen auszustatten.

Fenster sind in der Regel der zweite vorgesehene Fluchtweg im Einfamilienhaus. Jede sogenannte Nutzungseinheit mit Aufenthaltsräumen muss in jedem Geschoss zwei voneinander unabhängige Rettungswege haben, das sieht Paragraf 33 der Musterbauordnung vor. So manche Bauaufsichtsbehörde kann aber darüber hinausgehend Vorgaben machen. Der erste Rettungsweg im Einfamilienhaus geht über den Flur, das Treppenhaus und die Haustür. dpa

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