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Kein Schlupfloch aus Glas

Fenster: Was für den Einbruchschutz zu beachten ist

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So leicht geht es leider bei vielen Standard-Modellen: Ein Einbrecher hebelt mit Hammer und Schrauberzieher ein Fenster auf.

© dpa

Die Angst vor Einbrüchen ist wieder gestiegen, schließlich hat deren Zahl im vergangenen Jahr zugenommen. Aber wie rüstet man bei Fenstern nach, um die Wohnung oder das Haus sicherer vor Einbrechern zu machen? Standardisierte Fenster und Terrassentüren sind in der Regel mit einfachen Beschlägen und sogenannten Rollzapfen ausgestattet. Auch wenn das Fenster verschlossen ist, kann es von Einbrechern innerhalb weniger Sekunden fast lautlos mit einem Brecheisen oder einem Schraubendreher aufgehebelt werden. Deshalb sollten beim Fensterkauf besser rundherum angeordnete Pilzkopfzapfen (beim Verschließen rasten sie ein und verhindern das Aufhebeln) und eine durchwurfhemmende Sicherheitsfolie auf der Liste stehen. Zusatzschlösser sind hier auch möglich. Wichtig ist, dass die Bandseiten gesichert sind sowie nicht nur Montageschaum den Rahmen im Mauerwerk hält. Bei alten Fenstern sollte über den Austausch des gesamten Fensters gegen ein neues, einbruchhemmendes nachgedacht werden. Denn Nachrüsten ist teuer und rechnet sich nicht immer. Zu erkennen ist bei Fenstern die Einbruchsicherheit an den Widerstandsklassen 1 bis 6, abgekürzt mit RC (resistance class). Experten halten für Privathaushalte die Klasse RC2 für ausreichend.

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Schlupflöcher verriegeln

Kellerfenster müssen wie die anderen Fenster im Gebäude auch abgesichert sein, selbst wenn diese von außen nicht zu öffnen sind. Zusatzschutz bieten hier mindestens drei Millimeter starke Stahllochblenden, also ein Gitter vor dem Fenster. Verschraubte Bolzen oder Vorhängeschlösser sichern zusätzlich ab. Engmaschige Gitterroste mit - und das ist wichtig - verschweißten oder verdübelten Flacheisen verriegeln Lüftungsschächte. Außerdem nicht zu vernachlässigen: Mülltonnen, Gartenmöbel sowie Gerüste und Bäume in Hausnähe oder an der Fassade können Einbrecher als Kletterhilfen missbrauchen. dpa

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