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Gericht - Mieter sollten Originalbelege prüfen

Einspruch gegen die Abrechnung

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dpa
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Ein Blick in die Belege bringt Sicherheit - auch vor Gericht. © Christin Klose/dpa

Berlin. Erscheint Mietern die Betriebskostenabrechnung zu hoch und möchten sie diese beanstanden, dürfen und sollten sie auch die Originalbelege prüfen, die in die Abrechnung einfließen. Denn andernfalls kann es sein, dass ihr Einwand vor Gericht verpufft, wie der Deutsche Mieterbund (DMB) mit Verweis auf ein Urteil des Landgerichts Dresden verdeutlicht.

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Grundsätzlich sind Mieter laut DMB aber nicht dazu verpflichtet, die Originalbelege zu prüfen, wenn sie den Kosten widersprechen möchten. Zum Beispiel dann nicht, wenn die Mieter auch ohne Einsicht in der Lage sind, hinreichend konkrete Einwände zu erbringen. Ein Urteil aus dem Jahr 2016 des Hamburger Amtsgerichts nennt ein Beispiel dafür: Etwa wenn der verwendete Verteilerschlüssel in der Abrechnung nicht den vertraglichen Vereinbarungen entspricht.

Dennoch rät der Deutsche Mieterbund Mietern dazu, Einblick in die Abrechnung zu fordern, bevor sie die Kosten beanstanden. Lande der Streit nämlich vor Gericht, könne es sein, dass die Richter die Einwände wegen „nicht ausreichender Begründung“ ablehnen. dpa

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