Kleine Aufmerksamkeit für die Liebsten

Von
jeb
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In der westlichen Welt gibt es an Valentinstag zumeist Blumen oder ein romantisches Essen für den Partner. In Japan etwa wird traditionell Schokolade verschenkt.

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Mit Kräutern, Früchten, Riegeln oder Linsen: Auf dem Inselstaat Japan ist es seit Jahrzehnten Tradition, dass eine Frau am 14. Februar die Männer in ihrem Leben beschenkt, sei es der Partner, ein Freund oder gar der eigene Chef. Dabei wird stark zwischen den Arten der Schokolade unterschieden. Es gibt etwa die „Tomo choko“, die Freunde-Schokolade, und die Pflicht-Schokolade „Giri choko“, die etwa für den Vorgesetzten bestimmt ist. Typischerweise steht auf einem beiliegenden Kärtchen, um welche Schokolade es sich nun handelt – um die für Freunde, Arbeitskollegen oder für den Herzensmann, die „Honmei choko“.

Bei selbst gemachter Schokolade kann man sich völlig austoben: ob mit Smarties und Zuckerperlen, zerhackter Minze oder frischen Früchten. © dpa

Letztere ist die Schokolade für den Liebsten und wird an den Partner verschenkt. Hat eine Frau ihren Partner besonders lieb, macht sie die Schokolade sogar selbst. Den Damen sind hier absolut keine Grenzen gesetzt.

Hat man keine geeignete Form für die Schokoladeplatten parat, lohnt es sich, Tetrapaks aufzuheben, sie zu waschen und dann der Länge nach zu halbieren. So kann man die geschmolzene weiße, dunkle oder Milchschokolade in gleichgroße Formen füllen. Die Schokoladenfarben können auch gemischt werden, die helle kann auch mit Lebensmittelfarbe verfärbt werden. Und nun ist die Fantasie gefragt, bevor die Schokolade hart wird! Ein paar leckere Kombinationen sind:

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Rote Lebensmittelfarbe in die helle Schokolade geben, verrühren und anschließend mit halben Erdbeeren und Schaumzucker-Erdbeeren garnieren. Die Stücke leicht in die Schokolade drücken. Anschließend Schaumzucker-Erdbeeren zerbröseln und damit die Lücken auf der Oberfläche berieseln.

Zur dunklen Schokolade passen zum Beispiel gut einzelne „Kinder Bueno“, die man versetzt platziert, dazwischen passen etwa geschrotete Haselnüsse. Die helle Schokolade bietet sich für bunte Kreationen an: ob „Smarties“, „M&M’s“ oder sogar „Skittles“. Die Linsen können auch hier zerkleinert und in die Lücken gestreut werden. Wer etwas geschmackliche Überraschung in die Mischung bringen möchte, darf auch gerne kleine Gummibären verteilen.

Der White Day

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Für die vierte Schokoladentafel füllen wir zunächst helle Schokolade in die Form, darauf einen Streifen dunkle Schokolade, die mit einem Zahnstocher oder Ähnlichem in kreisförmigen Bewegungen vermischt werden. Auf das schöne Muster kommen halbe Karamellkekse und anschließend flüssige Karamellsoße. Nach zwei Stunden im Gefrierschrank ist die Schokolade verzehrbereit.

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Übrigens gehen japanische Frauen zwar am Valentinstag leer aus. Die Herren sind aber genau einen Monat später, am 14. März an der Reihe, den Frauen etwas zu schenken. Wie der Name des „White Day“ (dt. Weißer Tag) erahnen lässt, sollten diese Geschenke weiß sein. jeb