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Natur

Walderdbeeren: Leckerbissen am Waldboden

Von 
Katharina Koser
Lesedauer: 

Meist versteckt sie sich, aber hat man sie erst einmal entdeckt, leuchtet sie einem rot und appetitlich entgegen: die Walderdbeere. Wie alle Erdbeeren - und auch andere Obstsorten wie Äpfel, Brombeeren oder Steinobst - gehört sie zur Familie der Rosengewächse. Sie ist in lichten Wäldern in Europa und Nordasien zu Hause.

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© Katharina Koser

Ihre pollen- und nektarreichen Blüten bieten vielen Insekten Nahrung, das rote Fruchtfleisch lockt außer uns Menschen auch zahlreiche Waldbewohner wie Füchse, Eichhörnchen, Mäuse, Igel, Vögel, Käfer und Schnecken an.

Die Früchte der Erdbeere sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Die einen Millimeter langen Nüsschen sind außen auf dem Fruchtfleisch erkennbar.

Anders als oft vermutet ist die Walderdbeere nicht die Wildform der Gartenerdbeere. Letztere entstand im 18. Jahrhundert in Europa aus der Kreuzung zweier amerikanischer Erdbeerarten und wird seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland kommerziell angebaut. Ihre kleine Verwandte aus dem Wald schmeckt allerdings viel aromatischer.

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